Kultur in der Kirche

Obermichelbach

Kim Barth2

14. Juli 2017
von schwanfelder
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Open-air-Wetter

Liebe Freunde von Kultur in der Kirche,

 

alle unsere Wetterprognosen sagen für Samstagabend trockenes Wetter voraus.

Es wird kühl, aber es soll trocken bleiben.

Deshalb unsere Entscheidung:

 

Das Konzert findet im Freien statt!

Kultur unter Sternen.

 

Decken und Kissen sind willkommen.

Frauen mit Text 2

26. Juni 2017
von schwanfelder
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Luther-Zitate im Bild – Vernissage am 11.7.2017 um 19.00 Uhr

 

Im Juli gibt es in der Kirche noch eine Bilderausstellung zu Lutherzitaten. Sie ist zu besichtigen vom 11. bis 21.7. Die Vernissage findet am 11.7. um 19.00 Uhr statt – in der Kirche. In der Vernissage werden wir versuchen, nicht nur das Ergebnis (also ein Bild) zu präsentieren, sondern auch den Prozess (wie man zum Bild kommt – vom Zitat zum Bild). Und dabei die Frage stellen: Was ist die wahre Kunst, das Ergebnis oder der Prozess? Bilder von Werner Schwanfelder, Statuen von Sergio Steri.

 

11. März 2017
von schwanfelder
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Kim Barth Quartett

15.7.2017 um 20.00 Uhr

Kim Barth Quartett

“Luther international“

   

 

Luther hat trotz seiner vielfältigen Reisetätigkeit natürlich nie Deutschland (und nähere Umgebung) verlassen. Und dennoch gibt es inzwischen 145 Mitgliedskirchen, denen rund 70 Millionen Christinnen und Christen in 79 Ländern weltweit angehören. Unter anderem gibt es auch eine Evangelische Kirche Lutherischen Bekenntnisses in Brasilien (IECLB),die erst im 19. Jahrhundert von Einwanderern gegründet wurde und heute rund 1 Million Mitglieder zählt. Wir nehmen das zum Anlass und gehen auf musikalische Entdeckungsreise.

Kim Barth lebte in Rio de Janeiro und war viele Jahre musikalischer Leiter der international erfolgreichen Gruppe Bossa Nova Legends deren Sänger mit zahlreichen Latin Grammys ausgezeichnet wurden. Er engagiert sich im cross over von Jazz, lateinamerikanischer und klassischer Musik.

In den Veränderungen der Musik drückt sich aus, was für die Kirche, das Erbe Martin Luthers gilt: “Igreja sempre em reforma – Die Kirche muss immer reformiert werden”.

Musikalisch und textlich wird die Brücke geschlagen zwischen europäischer Reformation und der Umsetzung ins brasilianischem Leben. Dann versteht man auch den Ausspruch Luthers: „Musik ist ein reines Geschenk und eine Gabe Gottes, sie vertreibt den Teufel, sie macht die Leute fröhlich und man vergisst über sie alle Laster.

Neben Kim Barth an Sax und Querflöte spielen Sven Faller (Bass), Tizian Jost (Piano) und Christoph Huber (Drumset)

(Diese Veranstaltung wird gefördert aus den Mitteln der Lutherdekade Reformationsjubiläum 2017 in Bayern.)

Hilde Pohl Trio (45)klein

11. März 2017
von schwanfelder
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Der Kulturteller zu Luther-Bach-Pohl

 

Luther hätte ihn auch gerne gegessen.

Womit beginnt man? Ich habe mit dem Fruchtigen Avocado Salat mit Käsestick begonnen, der in der Tat fruchtig schmeckte, aber auch eine wohlige Schärfe im Abgang hatte. Für einen Avocado Salat benötigt man natürlich Avocado. Ansonsten kann man einen Gang durch den Kühlschrank unternehmen und hineinschneiden, was gerade noch da ist. Gurken zum Beispiel, ein Ei, sogar ein Apfel. Natürlich Zitrone, Zwiebel und Knoblauch. Aber auch Hähnchen, Thunfisch, Käse, was dann den Beinamen ergibt. In unserem Fall war es eben Käse. Weiterlesen →

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5. Dezember 2016
von schwanfelder
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10.3.2017 um 20.00 Uhr HildegardPohl-Trio: “SWING IT, From Luther to BACH !”

 


   

 

Der Traum jedes Komponisten? Musik zu schaffen die über viele Jahrhunderte hinweg lebendig bleibt, als Quelle der Inspiration und Improvisation übersprudelt und von einem Jazztrio neu interpretiert wird! Johann Sebastian Bach und Hildegard Pohl machen es möglich: Lullaby of Bachland vereint Jazz und Barock, die Toccata groovt, die nette Musette wird zu Bachs Bounce und beim wilden Bachschen Bossa Nova sprühen die Funken und glühen die Tasten! Ein echtes Italienisches Konzert? Mit Bach und Oh sole mio ein swingendes Vergnügen. Und als Höhepunkt: Luthersche Gesangbuchlieder von Bach vertont, von Swing wiederbelebt. Ein feste Burg ist unser Gott – Vom Himmel hoch.

“Ohne Luther kein Bach“, das ist ja immer das Schlagwort und es stimmt auch. Ohne Luthers Begeisterung für die Musik hätte es nicht die Stellen für Kantoren und Organisten gegeben. Aber Bach war auch mit Herz und Verstand ein Lutheraner. Er hat die Lieder ausgedeutet, sehr geschickt.

Er flicht neue Gedanken in die Lieder ein, vertont sie anders als gewohnt. Alles hat einen Sinn bei Bach. Und das HildegardPohl-Trio vertont Bach wieder ganz anders, verlässt wiederum alte Hörgewohnheiten und so schließt sich der Kreis:

Luther-Bach-Pohl. Zitat von Luther: „Musika ist eine halbe Disziplin und Zuchtmeisterin, so die Leute gelinder und sanftmütiger, sittsamer und vernünftiger macht.“ Das HildegardPohl-Trio aus Nürnberg hat seinen eigenen swingenden Sound im Crossover von Klassik und Jazz entwickelt: Hildegard Pohl (Piano), Yogo Pausch (Schlagzeug), Norbert Meyer-Venus (Kontrabass)

Hildegard Pohl ist studierte Konzertpianistin. Mit dem Talent der Improvisation ausgestattet pendelt sie, stets auf höchstem Niveau musizierend, swingend zwischen den Welten der Klassik und dem Jazz. Mehr: www.hildegardpohl.de

(Diese Veranstaltung wird gefördert aus den Mitteln der Lutherdekade Reformationsjubiläum 2017 in Bayern.)

Zumhammer (32)klein

5. Dezember 2016
von schwanfelder
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Der Weihnachts-Kulturteller zwischen süß und pikant

Da steht im Mittelpunkt ein Windbeutel gefüllt mit Zimtsahne, ein klein bisschen süß, nur im Abgang sozusagen.  Daneben ein Obst-Gemüse-Schiffchen, sprich eine fein abgestimmte Kombination von Mango, Gurke und Zwiebel auf einem Zichorie-Blatt. Geschmacklich gemüseorientiert mit einem überraschenden Mango-Akzent.

   

Fast dominierend die mexikanische Hackfleischschnecke. Das Hackfleisch wird mit einem Ei und dem Paniermehl verknetet und mit Salz, Pfeffer und Maggi abschmeckt. Die Hälfte der Petersilie fein schneiden und unterkneten.
Die erste Rolle Blätterteig aufrollen und mit ein wenig verquirltem Ei bestreichen. Dann die zweite Rolle darüberlegen. Das Hackfleisch darauf mit einem Löffel gleichmäßig verteilen. Dann die Teigplatte aufrollen. Von der schmalen Seite her, sodass die Rolle zwar dick, aber kurz ist. Die Rolle in etwa 2-3 cm dicke Scheiben schneiden und diese auf ein Backblech mit Backpapier legen. Die Schnecken mit verquirltem Ei bestreichen. Im auf 160°C vorgeheizten Backofen etwa 20 – 30 Minuten backen. Hier gilt die Geschmacksaussage: Pikant, aber eigentlich mehr bäuerlich, naturbelassen.

Dagegen wirkt der Käse-Feige-Bratwurst-Spieß fast zierlich. Auch diese Kombination ist geschmacklich überraschend. Feige und Käse geben den Hintergrund, die Bratwurst wirkt wie ein Geschmacksverstärker.

   

Auch das Forellenfilet auf Gemüsebett mit Weißbrot ist eine geschmackliche Überraschung. Forelle und Gemüse halten sich so sehr die Balance, dass man von im Geschmack eine Gemüseforelle verspürt.

Und schließlich als Nachspeise gespaltete Datteln, gefüllt mit Ziegenfrischkäse und Zitronensaft. Dazu gehackte und geröstete Pistazien. Auch dies wieder die geschmackliche Kombinatorik auf die Spitze getrieben, von der Süße der Dattel zu der Zitronenschärfe mitten im ausgleichenden Frischkäse.

Es waren lauter kleine kulinarische Gedichte.

   

 

Zunhammer ( 2)klein

4. Dezember 2016
von schwanfelder
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Mussaman-Weihnachts-Curry-Suppe

 

 

Es stellt sich natürlich die Frage, was ein Curry mit Weihnachten zu tun hat. Eigentlich nichts. Aber die Asiaten haben Weihnachten okkupiert, zumindest den kommerziellen Anteil. Da sie das Mussaman-Curry gerne auch zur Weihnachtszeit essen, okkupieren wir ihre Gebräuche für unsere Weihnachtszeit, zumindest den kulinarischen Teil. Das Curry wandeln wir in eine Suppe um.

 

Für vier Personen benötigt man:

1 EL Pflanzen oder Erdnussöl

450 g Oberschale vom Rind, in Würfeln geschnitten

2 EL El Mussman-Currypaste

(Wer es nicht im Hause hat, einfach zu Weihnachten schenken lassen).

2 große Zwiebeln, in Würfel geschnitten

5 cm frischer Ingwer

2 Zehen Knoblauch

500 ml Kokosmilch

150 ml Wasser

2 Kardamonkapseln

2 EL Tamarindenpaste

450 g fein gehackte Tomaten (in der Dose)

2 TL Palmzucker oder brauner Zucker

75 g ungesalzene Erdnüsse, ohne Fett angeröstet oder gekochte Kichererbsen

1 frische rote Chili, fein geschnitten

   

 

Wie die Suppe entsteht:

Das Öl in einem Topf erhitzen. Das Fleisch (in Würfel) darin rundum braun anbraten, mit einem Schaumlöffel herausheben und beiseitestellen.

Die Currypaste im Topf 1-2 Minuten unter Rühren erhitzen. Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch zugeben und unter Rühren in 4-5 Minuten rundum goldbraun anbraten. Mit dem Schaumlöffel herausnehmen und beiseitestellen.

Die Kokosmilch mit dem Wasser in den Topf gießen und zum Kochen bringen. Die Hitze reduzieren und 8-10 Minuten köcheln.

Das Fleisch und die angebratenen Gemüsestücke zurück in den Topf geben. Kardamon, Tamarindenpaste und Zucker untermengen und alles 15-20 Minuten köcheln bis das Fleisch gar ist. Erdnüsse oder Kichererbsen und Chiliringe unterrühren.

Fertig ist das Mussaman-Weihnachts-Curry.

   

 

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