Kultur in der Kirche

Obermichelbach

Programm 2014

Kultur in der Kirche Obermichelbach
präsentiert das Programm 2014

 

 

 

 Freitag, den 21.3.2014, um 20.00 Uhr

Loes Snijders & das Norbert Emminger – Jazz-Quartett
Von schräg bis stark, immer hochkarätig

Loes Snijders’ Bühnenpräsenz kann sich niemand entziehen. Sie singt nicht nur, sie erzählt Geschichten. Dabei hat sie neben einer atemberaubenden und außergewöhnlichen Stimme auch ebenso großes Talent für das perfekte Mienenspiel. Jede Bewegung, jeder Blick sitzt, doch nichts wirkt gekünstelt. Sie präsentiert eine Auswahl spannender, schräger und schöner Lieder von Boris Vian, Jacques Brel und Serge Gainsbourg. Diesen Sound der 40er und 50er Jahre hat Norbert Emminger mit jazzigem Swing kombiniert und bietet virtuosen Hintergrund.
Sie haben ihre Rollen gefunden: Die vier Jazzer um Norbert Emminger gestalten die Lieder modern und phantasievoll. Snijders verführt gekonnt, subtil und mit ironischer Melancholie.
Norbert Emminger ist der musikalischer Leiter an Sax, Flöte und Klarinette. Er hat zu den Chansons einen vielseitigen Mix aus Musette, Bossa Nova und existenzialistisch- melancholischem Pathos arrangiert. Peter Adamietz an den Keyboards, Marco Kühnl am Bass und Jens Liebau an den Drums unterstützen ihn. Loes Snijders ist die imposante Bühnenpersönlichkeit, die jede Geste darstellerisch automatisch auf den Punkt bringt, humorvoll und charmant durch das Programm führt und so mancherlei Stimmungslagen dem Publikum perfekt vermittelt.

   

Loes Snijders
Geboren 1962 in den Niederlanden, ist sie seit ihrem 18ten Lebensjahr Theaterschaffende mit Ausbildung in Amsterdam und Rom. Gesangsausbildung u.a. in Amsterdam, in München, in Wien und Zürich. Mitarbeit in verschiedenen Gruppen in den Niederlanden mit Gastspielen in Italien, Frankreich und Österreich und internationalen Auftritten im Varieté. Seit 1990 in Deutschland. Seitdem ist sie Mitglied des COMOEDIA MUNDI ensemble, dessen künstlerisches Profil sie in zahlreichen Produktionen entscheidend prägte. Parallel entwickelte sie bis heute sieben Chansonprogramme: La femme en rouge (1993), Café de la nuit (1994), Boris Vian – Chansons (im)possibles (1997) , Delikatessen – ein Hörmenü (1998) und LiebesLeid – chansons d’amour (2002/3), La femme Vol. 2 (2006), BigWeill (2009)

Norbert Emminger – Arrangements
Er studierte klassisches Saxophon am Meistersinger-Konservatorium in Nürnberg und Jazz an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt.
Er unterrichtet Saxophon an der Sing- und Musikschule Fürth und am Joh. Seb. Bach Gymnasium in Windsbach. Seit 2001 hat er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt und seit 2002 an der Hochschule für Musik Nürnberg- Augsburg.
Er spielte mit den Landesjugendjazzorchestern von Bayern und Hessen, der Big Band der Bamberger Symphoniker, der Silvan Koopmann Big Band, der Thilo Wolf Big Band, der Audi Big Band, der Conexión Latina, dem Glenn Miller Orchestra unter Leitung von Will Salden, dem Sunday Night Orchestra mit dem er 1996 den Kulturförderpreis der Stadt Nürnberg erhielt.
1997 bekam er den Kulturförderpreis der Stadt Fürth mit der Big Band TIME BANDITS, die er von 1996 bis 2004 leitete. 2006 erhielt er mit dem Sunday Night Orchester den Wolfram-von-Eschenbach-Förderpreis des Bezirk Mittelfranken.

Samstag, den 19.7.2014, um 20.00 Uhr

Klezmaniaxx
An unserem Jubiläum (10 Jahre Kultur in der Kirche) heiraten wir

 

 

Klezmermusik ist eigentlich die Hochzeitsmusik der osteuropäischen Juden. Sie findet immer mehr Anhänger. Und so treten die Klezmaniaxx lautstark auf: Ob Konzertsaal, Straßenfest, Hochzeit oder Kneipe, sie sind verrückt nach Klezmer und spielen gerne unverstärkt und mobil mitten in der Menge. Sie bringen die Tradition der Klezmer-Brassbands der 1920er wieder zurück, eine flotte, tanzbare Interpretation traditioneller Melodien. Dabei wird höchste Feierstimmung geboten: Lieder zum Mitklatschen und vor allem zum Mittanzen. Musik, die aus dem Bauch kommt und direkt in die Füße geht. Ruhig auf dem Platz sitzen bleiben kommt nicht in Frage!
Auchtung: Das ist Klezmer zum Tanzen. Darf man bei dieser süß-melancholischen jüdischen Musik mehr als Zuhören? Klezmaniaxx bringt die jüdische Hochzeitsmusik wieder dorthin, wo sie einst hingehörte: Auf die Tanzfläche. Es geht wild im Kreis zum Bulgar-Rhythmus, edel und stolz zur besinnlichen Hora oder fröhlich auf der Wiese zu ausgelassenen Freylakh-Figuren. Klezmertanz ist wie eine Einladung zu einer Hochzeit im weiten Osten. Aus einfachen Schrittfolgen werden kreisende oder schlängelnde Ketten gebildet, so kann auch der Ungeübte schnell einsteigen und mittanzen.
Die Melodien wie aus tausendundeiner Nacht über den temperamentvollen Balkangrooves gehen einem tagelang nicht mehr aus den Ohren. So wird eine Session zum Konzert, ein Tanzabend zur Simkhe (Feier).
Zu unserem Jubiläum wollen wir Ihnen und uns ein besonderes Konzert bieten, ein Mitmachkonzert, ein Hochzeitskonzert. Wir lassen uns von den Klezmorim, so hießen die Musiker, die auf Hochzeiten, Geburtstagen, Erntefesten und zu anderen Anlässen spielten, verführen.
Der Chef ist Rudolf Harder. Er spielt Helikon und Sousafon und gibt die Tanzanleitungen. Karen Harder spielt Klarinette und Saxofon, Petro Grimm Trompete und Flügelhorn. Martin Barfuß bereichert die Gruppe mit Posaune und Martinshorn, Andreas Vogt mit Schlagzeug und Paykel. Und schließlich gehört noch Udo Schwendler zu der Truppe mit Akkordeon, Basstrompete und Posaune.

Freitag, den 10.10.2014, um 20.00 Uhr

André Hartmann
Wir feiern den 204. Geburtstag von Chopin

Bekannt ist er als Politikerdouble vom „Derblecken“ am Nockherberg (Bayrisches Fernsehen, seit 2005 dabei). Als Pianist ist er aber ebenso fantastisch. Deshalb bietet er seinen Zuschauern eine faszinierenden Klaviershow „Der etwas andré Chopin“. Schnell bringt er sein Publikum zum Lachen und Staunen. Chopin, der im Jahre 2014 seinen 204. Geburtstag gefeiert hätte, „wenn er nicht vorzeitig verstorben wäre…“ gilt als einer der bekanntesten romantischen Komponisten.
Und so bringt André Hartmann ein romantisch-gefühlvoll-leidenschaftliches aber auch durchaus hinterfragendes Programm auf die Bühne, in dem er teilweise in die Rolle des französischpolnischen Komponisten schlüpft, der den berühmten Winter auf Mallorca verbringt, zwischen Steinway und „Heimway“. Dabei verschmilzt schon mal ein Walzer mit einer Mazurka so, dass dabei eine Art „Prélude alla Nocturka“ im Stile der Beatles herauskommt.
Er wirkt unglaublich komisch und dabei voller Esprit und intelligenter Zwischentöne. Er beherrscht seine Stimmen, seine Kauderwelsche, vor allem aber sein Klavier, er ist schauspielerisch unglaublich wandlungsfähig, beherrscht sämtliche Dialekte und hat ein enormes musikalisches Repertoire von Adriano Celentano über Chopin bis zu Rachmaninoff, das er auf Zuruf aus dem Publikum in die Tasten haut. Fazit: Spaß und Lust auf mehr.
Bekannt ist er als Politikerdouble. Zwei Politiker sind für ihn sehr wichtig: Gerhard Schröder und Christian Ude. Es ist vorauszusehen, dass er es nicht lassen kann und ihnen in die Stimme schlüpft. Dabei kann er 45 Persönlichkeiten imitieren. Von Falco über Reiner Calmund bis zu Inge Meysel.
Und er hat viele Hobbys: In Planegg ist er Musiklehrer. Und in Nepal engagiert er sich für eine Grundschule, um den ärmsten Kindern Bildung zu ermöglichen.

Sonntag, de 7.12.2014 um 17.00 Uhr

Stefan Grasse Trio
Weihnachten mit der Meeresbrise

Es wird nicht nur Weihnachtsmusik sein. Es beginnt mit Meeresbrise: die Quintessenz seiner bisherigen musikalischen Laufbahn, so Stefan Grasse, und bietet zunächst Stilvielfalt, die staunen lässt. Frisch und nuancenreich erklingen die Bossa Novas der Sandstrände Copacabana und Ipanema, die Tangos der Bars von Buenos Aires, die Boleros der Altstadt Havannas, die Valse Musettes der Pariser Café und andalusisch inspirierte Flamencorhythmen. Selten bekommt man so intensiv und so phantasievoll arrangiert diese Musik von beiden Seiten des Atlantiks dargeboten. Wie eine leichte Meeresbrise umspielt diese Musik ihre Sinne und weckt lächelnd Sehnsüchte, Fernweh und Lebensfreude.
Dann weihnachtet es – nah und fern. Das Stefan Grasse Trio spielt deutsche und internationale Weihnachtslieder vertraut und doch völlig neuartig. In jazzverwandter Manier vereinen sich traditionelle Melodien mit samtenen Rhythmen Lateinamerikas.
Lieder und Songs wie “Still, still, still”, “O Little Town of Bethlehem”, “Schneeflöckchen, Weißröckchen”, “Es wird scho glei dumpa” und “Feliz Navidad” erklingen als Bossa Nova, Rumba, Son cubano, Bembé
oder Bolero. Weitere Highlights sind u.a. ein Adagio von Mozart als Jazz-Ballade, eine Fuge von Bach als Son cubano, ein Prélude von Chopin als Bossa und eine Mazurka des Romantikers Francisco Tárrega als Valse musette.
Grandiose Musik für eine stimmungsvolle Adventszeit. Mit Stefan Grasse musizieren der Vibraphonist und Percussionist Radek Szarek (Musikhochschule Nürnberg) und der Kontrabassist Tobias Kalisch.

Stefan Grasse, 1962 in München geboren, studierte Jazz- und klassische Gitarre.
Er erhielt Stipendien des Bayerischen Rundfunks, den „Guitar Challenge Prize 1991“ der Royal Scottish Academy, den „Scottish Society of Composers’ Award 1991“, den Kulturförderpreis der Stadt Nürnberg (Nürnberg-Stipendium 1996) und den Kulturpreis 2004 des Kulturforums Franken.
Seine Konzerttätigkeit führte ihn nach Schottland, England, Niederlande, Österreich, Ungarn, Italien, Slowenien, Tschechien, Mazedonien, Australien, China und den USA (mit dem “Concierto de Aranjuez”).
Bayerischer Rundfunk – Hörfunk und Fernsehen mit mehreren Porträts, Norddeutscher Rundfunk, Mazedonisches National TV, Ungarn TV, RTV Slovenija, Queensland Radio Australia, Stanford University, California und Radio Shenzhen (VR China).
Neben seiner Tätigkeit als Konzertgitarrist und Musikproduzent ist Stefan Grasse künstlerischer Leiter der “Nürnberger Gitarrennächte” sowie Lehrbeauftragter an der Universität Erlangen-Nürnberg.

 

Die Eintrittspreis betragen 15 €, für Jugendliche 7,50 €. Jeweils eine Stunde vor dem Konzert beginnt die Bewirtung. Unser Team bietet Ihnen natürlich auch 2014 die Kultursuppe und den Kulturteller, abgestimmt auf das jeweilige Programm. Aufgrund des guten Zuspruchs unserer Konzerte weisen wir darauf hin, dass die Zuschaueranzahl begrenzt ist. In den letzten Jahren mussten wir manche Interessenten abweisen. Mit einem Abonnement liegen Sie auf der sicheren Seite. Der Preis für ein Abo beträgt 50 €. Wie und wo können Sie ein Abo erstehen? Beim Adventsmarkt am 1. Advent im evangelischen Gemeindehaus, bei unserem Konzert am 2. Advent, bei Susanne Schwanfelder und per E-Mail: Kultur-Kirche-Omb@web.de. Der  Aboverkauf läuft bis zu unserem ersten Konzert (21.3.2014). Wir freuen uns, wenn Sie großes Vergnügen bei „Kultur in der Kirche“ haben.

 

 

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