Kultur in der Kirche

Obermichelbach

Programm 2019

Freitag 15.3.2019 20.00 Uhr

„Bon Voyage, Musik aus aller Herren Länder“

JaDe

 

Hinter dieser Abkürzung verbergen sich Masako und Hironaru Saito, Christiane Rehm und Anja Weinberger, allesamt begnadete Flötisten. Sie sind das Flöten-Quartett JaDe. Der Name JaDe entstand durch die Kombination der Anfangsbuchstaben der beiden Heimatländer der Flötisten – Japan und Deutschland. Alle vier leben und arbeiten als Musiker und Musikpädagogen in der Metropolregion Nürnberg.

Ihre musikalische Mission ist die Pflege des klassischen Flötenquartett-Repertoires, aber sie wollen gleichzeitig auch neuere Kompositionen bekannt machen.

Sie laden ihre Zuhörer ein durch alle Epochen der Musikgeschichte zu reisen und sich an barocken, klassischen, romantischen und modernen Tonfolgen zu ergötzen. Es gibt auch Auftragskompositionen, die von JaDe uraufgeführt wurden. Eine davon – Fernweh – ist in diesem Konzert zu hören.

Das Programm BON VOYAGE führt aus den französischen Bergen über den quirligen Hauptbahnhof Roms über die Schweizer Berglandschaft zurück nach Frankreich ans Meer. Danach treibt uns Fernweh und Reiselust nach Übersee, zuerst nach China. Es geht um „The Year of the Rabbit“, ein chinesisches Sternzeichen, das der Komponist Daniel Dorff zum heftigen Leben erweckt. Danach reisen wir weiter nach Südamerika und verfallen – leider nur kurz – der Tangoleidenschaft. Die musikalische Hommage an die Vielfarbigkeit und Vielseitigkeit der musikalischen Welt endet wieder in Europa, nämlich in Schottland, auf den Hebriden, wo das gälische Erbe in der Musik noch sehr prominent ist.

 

Bis auf Pietro Morlacchi (1826 – 1868) und Eugène Bozza (1905 – 1991) sind alle vorgestellten Komponisten Zeitgenossen. Sie kennen das Instrument Flöte sehr gut und schreiben ihre Melodien den Flöten „auf den Leib“.

Beim Konzert kommen zum Einsatz die kleine Piccoloflöte, als auch die „normale“ Flöte, die Altflöte in G und die Bassflöte.

 

 

 

 

Samstag 20.7.2019 20.00 Uhr

Kultur unter Sternen

Das B.B. King Projekt

Michael Kusche

 

Sie sind sieben Mann stark, die sich zu dem B.B. King Project zusammengefunden haben. B.B. King, einer der einflussreichsten Blues-Gitarristen und -Sänger und einer der „drei Kings des elektrischen Blues“ beeinflusste Generationen von Rock- und Bluesmusikern. So auch Michael Kusche. Er erlebte den King life und ließ sich von ihm inspirieren. Leider starb King am 14. Mai 2015 an den Folgen einer langen Diabetes-Krankheit im Alter von 89 Jahren. So gibt es überzeugende Gründe, das Andenken an diesen Musiker hoch zu halten. Michael Kusche ist dafür der richtige Mann. Kaum ein anderer Musiker spielt mit so viel Leidenschaft Gitarre und singt mit so viel Gefühl wie die Blues-Legende B.B.King. Das B.B. King Project lässt genau dieses Gefühl wiederaufleben. Es ist eine Hommage an den King und zwar im Jazzgewand. Das B.B. King Project hat sich dem Ziel verschrieben, das Schaffen des einflussreichen Blues-Gitarristen und -Sängers auf der Bühne lebendig zu halten. Die Stimme des Sänger-Gitarristen von B.B. King Project, Michael Kusche, hört sich schwärzer an, als die Lunge des Malboro Man, und mit geschlossenen Augen meint man B.B. King höchstpersönlich zu hören. Wenn Michael Kusche singt, dann beben die Mauern und man bekommt Gänsehaut. Auch mit seinem gekonnten Gitarrenspiel steht er seinem Vorbild B.B. King in nichts nach. Mit viel Liebe zum Detail covert die siebenköpfige Band Kings größte Hits, macht sie moderner, gibt Tempo hinzu und erhält so einen durchaus eigenen jazzigen Stil.

Die Musiker sind:

Michael „Q.“ Kusche (guitar/vocal)

Big Blackhat Helmer (Piano)

Tobias Schöpker (Alt-Saxophon)

Traugott Jäschke (Tenorsaxophon)

Johnny Pickel (Bass)

Roland Horsak (Trumpet)

Güven Sevincli (drums)

 

 

Freitag 11.10.2019 20.00 Uhr

Mit Tango durch den Herbst

Trio Tango Gabla

 

Das “Trio Tango Gabla” interpretiert eine Musikgattung, die fast jeder zu kennen meint. Doch in Wirklichkeit ist das Genre vollkommen unbekannt. Tango ist keine Weltmusik. Tango kommt nicht aus Finnland, Andalusien oder von der Reeperbahn. Tango entstand zwischen 1850 und 1900 in Argentinien als eine Melange vieler Musikformen aus der Konfrontation europäischer Musikstile (italienische Musik, polnische Polka etc.) mit lateinamerikanischer Musik (Milonga, Habanera) und afrikanischer Rhythmik (Candombe). Der Tango ist im Ausdruck voller Heimweh, man könnte sagen die Musik trauriger Männer. Von Argentinien wurde der Tango nach Europa exportiert, dort weiterentwickelt und wanderte wieder zurück nach Lateinamerika. Norbert Gabla – studierter Akkordeonist, spielt seit 1992 auf seinem speziell entwickelten Bandoneon, welches mittlerweile weltweit nachgefragt wird.
Begleitet wird er von dem Allrounder Budde Thiem am Piano und dem Kontrabassisten Tobias Kalisch.
Neben Originalkompositionen von Astor Piazzolla, Carlos Gardel, Anibal Troilo u.a. werden auch Stücke von Norbert Gabla und Budde Thiem zu hören sein. Es wird, obwohl für dieses Genre eher untypisch, heftig improvisiert.
Tango kann auch grooven, nicht nur das Herz zerreißen!

Zum Einsatz kommt ein “HYBRIDBANDONEON”. Darunter versteht man den gelungenen Versuch, das vom Akkordeon adaptierte C-Griffsystem mit den entscheidenden Elementen des Bandoneons zu kombinieren.

Von anderen gleichtönigen und wechseltönigen Instrumenten unterscheidet sich das Hybridbandoneon durch die Positionierung der gestuften Manuale. Diese mehr oder weniger frontale Positionierung, sowie die am Handgelenk angebrachten Riemen, ermöglichen ein 10 – Finger – Spiel.

 

 

 

 

Sonntag 8.12.2019 17.00 Uhr

Engelesingen – Es weihnachtet stark

Metropolmusik

 

Eigene, freche, progressive, gesellschafts- und konsumkritische Weihnachtsmusik für drei Frauenstimmen und Harfe.

Es wird anders geweihnachtet. Mit fränkisch-progressiver Weihnachtsmusik. Da sind selbst die Veranstalter gespannt. Vier junge Musikerinnen wollen den Gegenentwurf aufzeigen zur weihnachtlichen Dudelmusik in den Fußgängerzonen. Die Damen haben sich in der regionalen Jazzer-Szene in Nürnberg einen Namen gemacht. Und sie haben zu ihrem Engelesingen auch schon eine CD herausgebracht. Auf der CD und im Konzert werden keine aufgewärmten Evergreens vorgestellt. Wenn die Straßen voller Matsch sind und es vielleicht regnet, wenn der Vorweihnachtsstress kurz vor dem Höhepunkt steht, dann lassen es unsere Sängerinnen sanft schneien, und präsentieren Frohlocken. Wobei man sich nicht so sicher sein darf, wie das Frohlocken einherschreitet, denn die Musiker von Metropolmusik, einem Verein kreativer Musiker, der viele bekannte Jazzer und Klassik-Interpreten aus der Region Nürnberg vereint, ist für seine kreative Andersartigkeit durchaus bekannt. Sie wollen kreative, grenzüberschreitende Musik vor Ort fördern und ein Forum für das bieten, was sonst zwischen den Genregrenzen oft überhört wird.“

Aber es wird sich schon irgendwie reimen. Denn die Engele singen nicht nur die Hits vergangener Jahre, nein, auch dieses Jahr gibt es wieder neueste Weihnachtslieder aus fränkischen Komponistenfedern. Das ist so herrlich, das ist so zünftig, ironisch und betörend – wer‘s verpasst ist wahrlich zu bedauern!

Agnes Lepp, Gesang
Silke Straub, Gesang
Rayka Wehner, Gesang

Magdalena Gosch, Harfe

 

 

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