Kultur in der Kirche

Obermichelbach

11. März 2017
von schwanfelder
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Kim Barth Quartett

15.7.2017 um 20.00 Uhr

Kim Barth Quartett

“Luther international“

   

 

Luther hat trotz seiner vielfältigen Reisetätigkeit natürlich nie Deutschland (und nähere Umgebung) verlassen. Und dennoch gibt es inzwischen 145 Mitgliedskirchen, denen rund 70 Millionen Christinnen und Christen in 79 Ländern weltweit angehören. Unter anderem gibt es auch eine Evangelische Kirche Lutherischen Bekenntnisses in Brasilien (IECLB),die erst im 19. Jahrhundert von Einwanderern gegründet wurde und heute rund 1 Million Mitglieder zählt. Wir nehmen das zum Anlass und gehen auf musikalische Entdeckungsreise.

Kim Barth lebte in Rio de Janeiro und war viele Jahre musikalischer Leiter der international erfolgreichen Gruppe Bossa Nova Legends deren Sänger mit zahlreichen Latin Grammys ausgezeichnet wurden. Er engagiert sich im cross over von Jazz, lateinamerikanischer und klassischer Musik.

In den Veränderungen der Musik drückt sich aus, was für die Kirche, das Erbe Martin Luthers gilt: “Igreja sempre em reforma – Die Kirche muss immer reformiert werden”.

Musikalisch und textlich wird die Brücke geschlagen zwischen europäischer Reformation und der Umsetzung ins brasilianischem Leben. Dann versteht man auch den Ausspruch Luthers: „Musik ist ein reines Geschenk und eine Gabe Gottes, sie vertreibt den Teufel, sie macht die Leute fröhlich und man vergisst über sie alle Laster.

Neben Kim Barth an Sax und Querflöte spielen Sven Faller (Bass), Tizian Jost (Piano) und Christoph Huber (Drumset)

Hilde Pohl Trio (45)klein

11. März 2017
von schwanfelder
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Der Kulturteller zu Luther-Bach-Pohl

 

Luther hätte ihn auch gerne gegessen.

Womit beginnt man? Ich habe mit dem Fruchtigen Avocado Salat mit Käsestick begonnen, der in der Tat fruchtig schmeckte, aber auch eine wohlige Schärfe im Abgang hatte. Für einen Avocado Salat benötigt man natürlich Avocado. Ansonsten kann man einen Gang durch den Kühlschrank unternehmen und hineinschneiden, was gerade noch da ist. Gurken zum Beispiel, ein Ei, sogar ein Apfel. Natürlich Zitrone, Zwiebel und Knoblauch. Aber auch Hähnchen, Thunfisch, Käse, was dann den Beinamen ergibt. In unserem Fall war es eben Käse. Weiterlesen →

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5. Dezember 2016
von schwanfelder
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10.3.2017 um 20.00 Uhr HildegardPohl-Trio: “SWING IT, From Luther to BACH !”

 


   

 

Der Traum jedes Komponisten? Musik zu schaffen die über viele Jahrhunderte hinweg lebendig bleibt, als Quelle der Inspiration und Improvisation übersprudelt und von einem Jazztrio neu interpretiert wird! Johann Sebastian Bach und Hildegard Pohl machen es möglich: Lullaby of Bachland vereint Jazz und Barock, die Toccata groovt, die nette Musette wird zu Bachs Bounce und beim wilden Bachschen Bossa Nova sprühen die Funken und glühen die Tasten! Ein echtes Italienisches Konzert? Mit Bach und Oh sole mio ein swingendes Vergnügen. Und als Höhepunkt: Luthersche Gesangbuchlieder von Bach vertont, von Swing wiederbelebt. Ein feste Burg ist unser Gott – Vom Himmel hoch.

“Ohne Luther kein Bach“, das ist ja immer das Schlagwort und es stimmt auch. Ohne Luthers Begeisterung für die Musik hätte es nicht die Stellen für Kantoren und Organisten gegeben. Aber Bach war auch mit Herz und Verstand ein Lutheraner. Er hat die Lieder ausgedeutet, sehr geschickt.

Er flicht neue Gedanken in die Lieder ein, vertont sie anders als gewohnt. Alles hat einen Sinn bei Bach. Und das HildegardPohl-Trio vertont Bach wieder ganz anders, verlässt wiederum alte Hörgewohnheiten und so schließt sich der Kreis:

Luther-Bach-Pohl. Zitat von Luther: „Musika ist eine halbe Disziplin und Zuchtmeisterin, so die Leute gelinder und sanftmütiger, sittsamer und vernünftiger macht.“ Das HildegardPohl-Trio aus Nürnberg hat seinen eigenen swingenden Sound im Crossover von Klassik und Jazz entwickelt: Hildegard Pohl (Piano), Yogo Pausch (Schlagzeug), Norbert Meyer-Venus (Kontrabass)

Hildegard Pohl ist studierte Konzertpianistin. Mit dem Talent der Improvisation ausgestattet pendelt sie, stets auf höchstem Niveau musizierend, swingend zwischen den Welten der Klassik und dem Jazz. Mehr: www.hildegardpohl.de

 

Zumhammer (32)klein

5. Dezember 2016
von schwanfelder
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Der Weihnachts-Kulturteller zwischen süß und pikant

Da steht im Mittelpunkt ein Windbeutel gefüllt mit Zimtsahne, ein klein bisschen süß, nur im Abgang sozusagen.  Daneben ein Obst-Gemüse-Schiffchen, sprich eine fein abgestimmte Kombination von Mango, Gurke und Zwiebel auf einem Zichorie-Blatt. Geschmacklich gemüseorientiert mit einem überraschenden Mango-Akzent.

   

Fast dominierend die mexikanische Hackfleischschnecke. Das Hackfleisch wird mit einem Ei und dem Paniermehl verknetet und mit Salz, Pfeffer und Maggi abschmeckt. Die Hälfte der Petersilie fein schneiden und unterkneten.
Die erste Rolle Blätterteig aufrollen und mit ein wenig verquirltem Ei bestreichen. Dann die zweite Rolle darüberlegen. Das Hackfleisch darauf mit einem Löffel gleichmäßig verteilen. Dann die Teigplatte aufrollen. Von der schmalen Seite her, sodass die Rolle zwar dick, aber kurz ist. Die Rolle in etwa 2-3 cm dicke Scheiben schneiden und diese auf ein Backblech mit Backpapier legen. Die Schnecken mit verquirltem Ei bestreichen. Im auf 160°C vorgeheizten Backofen etwa 20 – 30 Minuten backen. Hier gilt die Geschmacksaussage: Pikant, aber eigentlich mehr bäuerlich, naturbelassen.

Dagegen wirkt der Käse-Feige-Bratwurst-Spieß fast zierlich. Auch diese Kombination ist geschmacklich überraschend. Feige und Käse geben den Hintergrund, die Bratwurst wirkt wie ein Geschmacksverstärker.

   

Auch das Forellenfilet auf Gemüsebett mit Weißbrot ist eine geschmackliche Überraschung. Forelle und Gemüse halten sich so sehr die Balance, dass man von im Geschmack eine Gemüseforelle verspürt.

Und schließlich als Nachspeise gespaltete Datteln, gefüllt mit Ziegenfrischkäse und Zitronensaft. Dazu gehackte und geröstete Pistazien. Auch dies wieder die geschmackliche Kombinatorik auf die Spitze getrieben, von der Süße der Dattel zu der Zitronenschärfe mitten im ausgleichenden Frischkäse.

Es waren lauter kleine kulinarische Gedichte.

   

 

Zunhammer ( 2)klein

4. Dezember 2016
von schwanfelder
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Mussaman-Weihnachts-Curry-Suppe

 

 

Es stellt sich natürlich die Frage, was ein Curry mit Weihnachten zu tun hat. Eigentlich nichts. Aber die Asiaten haben Weihnachten okkupiert, zumindest den kommerziellen Anteil. Da sie das Mussaman-Curry gerne auch zur Weihnachtszeit essen, okkupieren wir ihre Gebräuche für unsere Weihnachtszeit, zumindest den kulinarischen Teil. Das Curry wandeln wir in eine Suppe um.

 

Für vier Personen benötigt man:

1 EL Pflanzen oder Erdnussöl

450 g Oberschale vom Rind, in Würfeln geschnitten

2 EL El Mussman-Currypaste

(Wer es nicht im Hause hat, einfach zu Weihnachten schenken lassen).

2 große Zwiebeln, in Würfel geschnitten

5 cm frischer Ingwer

2 Zehen Knoblauch

500 ml Kokosmilch

150 ml Wasser

2 Kardamonkapseln

2 EL Tamarindenpaste

450 g fein gehackte Tomaten (in der Dose)

2 TL Palmzucker oder brauner Zucker

75 g ungesalzene Erdnüsse, ohne Fett angeröstet oder gekochte Kichererbsen

1 frische rote Chili, fein geschnitten

   

 

Wie die Suppe entsteht:

Das Öl in einem Topf erhitzen. Das Fleisch (in Würfel) darin rundum braun anbraten, mit einem Schaumlöffel herausheben und beiseitestellen.

Die Currypaste im Topf 1-2 Minuten unter Rühren erhitzen. Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch zugeben und unter Rühren in 4-5 Minuten rundum goldbraun anbraten. Mit dem Schaumlöffel herausnehmen und beiseitestellen.

Die Kokosmilch mit dem Wasser in den Topf gießen und zum Kochen bringen. Die Hitze reduzieren und 8-10 Minuten köcheln.

Das Fleisch und die angebratenen Gemüsestücke zurück in den Topf geben. Kardamon, Tamarindenpaste und Zucker untermengen und alles 15-20 Minuten köcheln bis das Fleisch gar ist. Erdnüsse oder Kichererbsen und Chiliringe unterrühren.

Fertig ist das Mussaman-Weihnachts-Curry.

   

 

2. Oktober 2016
von schwanfelder
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Veronika Zunhammer Quartett

4.12.2016  um 17.00 Uhr


Weihnachtssterne am Jazzhimmel

 

2014 erschien die CD „Weihnachtssterne am Jazzhimmel“, die Grundlage des Konzertes ist. Die Stimme von Veronika Zunhammer ist dabei der akustische Höhepunkt. Von ihr wird behauptet: „Eine Stimme, deren Weite einen mitzieht, einsaugt und gefangen nimmt.“ Und die Künstlerin selbst „…hat eine filigrane Strahlkraft, technisch brillant und leidenschaftlich feurig.“ In ihrem künstlerischen Schaffen als Vokalistin, Komponistin und Texterin greift Veronika Zunhammer auf einen reichen musikalischen Erfahrungsschatz zurück, der von bayerischer Volksmusik über Klassik, Pop bis hin zu künstlerischer Jazz-Vokalise reicht.

Und der Bayerische Rundfunk bescheinigt ihr: „Egal ob sie einen Henry-Mancini-Klassiker singt oder auf bayerisch vom „Rückenwind“ erzählt. Diese unbedingte Klarheit, diese von Herzen kommende Ehrlichkeit, das sind Dinge, die Musik großartig sein lassen.“

Bei ihrem Auftritt wird sie in ihrem Quartett unterstützt von den hochkarätigen Musikern, den beiden ECHO-Preisträger Christian Elsässer (p) und Henning Sieverts (b), sowie dem gefeierten Berliner Schlagzeuger Fabian Rösch.

Im Konzert gibt es deutsche und bayerische Weihnachtslieder zu hören, traditionell und gleichzeitig jazzig, weit entfernt von jeglichem Kitsch und doch nah am wärmenden Weihnachtsbaum. Präsentiert werden vergessene und bekannte Melodien so, dass sich Gänsehaut und leises Prickeln einstellen.

Die Jazz-Vokalistin, Komponistin und Pianistin Veronika Zunhammer wuchs in einer Musikerfamilie im bayerischen Chiemgau auf. Sie ist Dozentin für Jazz- und Pop-Gesang an der Hochschule für Musik und Theater München und lebt auch in München. Sie steht mit renommierten internationalen Jazz-Ensembles wie der NDR Big Band, dem Sunday Night Orchestra, dem Christian Elsässer Jazz Orchestra und mit ihren eigenen Bands auf Bühnen im In- und Ausland. So führten sie ihre Konzertreisen bis nach China (Shanghai) oder in den Kongo (Kinshasa), sowie zum “Young Artists Festival” auf die griechische Insel Samos. Im Dezember 2016 präsentiert sie Weihnachts-Flair in Obermichelbach.

2. Oktober 2016
von schwanfelder
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Der Franzosen-Kultur-Teller

 

 

 

Da steht er, liegt er, harrt er im Herbstlaub aus. Ein Kulturteller, der doch sehr stark französisch motiviert ist. Da fällt zunächst auf, dass so manche unserer Koch-Crew des Französischen mächtig sind. So steht eine französische Speisekarte auf den Tischen.

Ich versuche nun, all die Köstlichkeiten zu beschreiben und damit der Nachwelt zu überliefern. Weiterlesen →

30. September 2016
von schwanfelder
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Blumenkohl Cremesuppe, besser bekannt als Créme Dubarry

 

Da muss man zunächst über den Namen nachdenken. Ein vielleicht langer Vorspann für eine Suppe. Wer um alles war Dubarry?

Marie-Jeanne Bécu (1743-1793) erweckte als einfaches 16 jähriges Ladenmädchen die Aufmerksamkeit von König Ludwig XV. (1710-1774) und wurde von ihm an den Grafen du Barry verkuppelt. Damals war Blumenkohl eine Neuheit am Hofe, die junge Gräfin hatte eine Schwäche für Blumenkohl (und für den alternden König). Sie wurde seine Mätresse. 1793 starb sie durch eine Guillotine der französischen Revolution. Weiterlesen →

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